EU-Umweltagentur: Mobilfunk birgt Gesundheitsgefahr

Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren durch Mobilfunk.

Professor Jacqueline McGlade, Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA): „Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen.
Es gibt klare Beweise, dass starke Handynutzer, die also ihr Handy etwa 460 h im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben wie Gliome und andere Arten von Tumoren.“
Die Europäische Umweltagentur in Kopenhagen bezieht sich dabei auf einen 600seitigen Bericht der „Bioinitiative Group“, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2000 Studien zur Wirkung von elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Die Umweltfachbehörde der Europäischen Union ist Mitautor dieses Berichts.
Ein zentrales Ergebnis im Bericht: „Nach mehr als 10 Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20…200 %“.


07.11.2007

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